Mit dem ambitionierten Vorhaben, ein gigantisches KI-Rechenzentrum im Herzen Deutschlands zu errichten, setzt die Deutsche Telekom gemeinsam mit Nvidia neue Maßstäbe in Europas digitaler Infrastruktur. Der hochmoderne Standort soll nicht nur technologische Abhängigkeiten verringern, sondern auch Europas Rolle auf dem globalen KI-Markt stärken. Was steckt hinter dem Projekt – und wie könnte es die KI-Landschaft nachhaltig verändern?
Ein Meilenstein für Europas digitale Souveränität
Im März 2024 kündigte die Deutsche Telekom in Kooperation mit dem US-amerikanischen Chip-Spezialisten Nvidia an, ein gemeinsames KI-Rechenzentrum in Deutschland aufzubauen, das in puncto Rechenleistung, Energieeffizienz und Zukunftssicherheit neue Maßstäbe setzen soll. Der Standort befindet sich in der Nähe von Magdeburg – strategisch gewählt in der Nähe zu Intels geplanten Halbleiterfabriken und attraktiven transeuropäischen Netzanbindungen. Der Projektstart ist ein Signal mit politischer und technologischer Tragweite: Europa will ein Gegengewicht zu den dominanten Hyperscalern aus den USA und Asien schaffen.
Das Zentrum soll nach dessen Fertigstellung der leistungsstärkste KI-Knoten Europas werden – getrieben von Nvidias Hopper-GPUs und verankert in der Cloud-Architektur der Telekom. Dabei setzt der Konzern bewusst auf grüne Energieversorgung und modulare Skalierbarkeit. Ziel ist es, Unternehmen, Behörden, Forschungsinstitutionen und Start-ups eine souveräne, hochleistungsfähige Cloud-KI-Plattform




