Elektromobilität galt lange Zeit als Luxus für Besserverdienende. Doch 2025 zeigt sich ein deutlicher Wandel: Neue, erschwingliche E-Autos unter 25.000 Euro machen den Umstieg auf klimafreundlichen Antrieb für viele Haushalte realistisch – ohne Verzicht auf Komfort oder Sicherheit.
Günstige Stromer: Diese E-Autos unter 25.000 Euro sind 2025 erhältlich
Preiswerte Elektroautos sind nicht nur im Trend, sie sind inzwischen auch vielfältig verfügbar. Für unter 25.000 Euro brutto lassen sich Modelle finden, die im Kurz- und Mittelstreckenbereich alltagstauglich, zuverlässig und überraschend modern ausgestattet sind. Hier ein Überblick über die derzeit verfügbaren Fahrzeuge in dieser Preisklasse:
- Dacia Spring Electric (ab ca. 16.900 €): Als günstigstes E-Auto Europas ist der Dacia Spring ein Dauerbrenner. Für urbane Mobilität reicht seine Reichweite von bis zu 230 km nach WLTP völlig aus. Mit einfacher Ausstattung und klaren Kompromissen punktet er vor allem beim Preis-Leistungs-Verhältnis.
- Citroën ë-C3 (ab ca. 23.300 €): Der neue ë-C3 ist ab 2025 in einer günstigen Version erhältlich und bietet mit einer 44-kWh-Batterie rund 320 km Reichweite. Smartes Infotainment und Schnellladefähigkeit machen ihn zu einem echten Preis-Leistungs-Tipp.
- Renault Twingo E-Tech Electric (neues Modell ab Q1 2025, unter 20.000 € angekündigt): Nach dem Renault 5 bringt der französische Hersteller eine noch günstigere Kompaktlösung. Das Fahrzeug soll modernen E-Antrieb, kompakten Stadtflitzer-Charme und Reichweiten um die 200–250 km kombinieren.
- Volkswagen ID.2all (ab 2025, Zielpreis um 25.000 €): Der ID.2all wird ein zentrales Modell in VWs E-Offensive. Geplant ist eine 450-km-Reichweite, modernes Design und das „MEB Entry“-Baukastenprinzip, das Kosten spart, aber Qualität verspricht.
Diese Modelle belegen eindrucksvoll, dass Elektromobilität auch im unteren Preissegment ankommt – ein entscheidender Schritt zur Dekarbonisierung des Verkehrssektors.
Kostenvergleich: E-Auto vs. Verbrenner unter der Lupe
Die Anschaffungskosten eines Elektroautos sind häufig höher als die eines vergleichbaren Verbrenners – doch dieser Vergleich greift zu kurz. Betrachtet man die Gesamtkosten über die Lebensdauer hinweg (Total Cost of Ownership, kurz TCO), sieht das Bild oft anders aus.
Ein aktueller Vergleich des ADAC (2024) zeigt: Ein E-Kleinwagen wie der Dacia Spring kommt bei 15.000 km Laufleistung pro Jahr im Schnitt auf Gesamtkosten von rund 39 Cent pro Kilometer – ein vergleichbarer Benziner liegt bei etwa 45 Cent. Entscheidende Faktoren sind hierbei:
- Geringere Wartungskosten: Elektromotoren benötigen keine Ölwechsel, haben weniger Verschleißteile und verursachen geringeren Reparaturaufwand.
- Strom ist günstiger als Benzin: Trotz gestiegener Strompreise bleibt das Laden zu Hause in der Regel günstiger als Tanken – vor allem mit eigenem Solarstrom.
- Staatliche Förderungen: Die Umweltprämie wird 2025 im Zuge der Haushaltskonsolidierung zwar gekürzt, aber noch immer gibt es in vielen Bundesländern und Städten attraktive Zusatzförderungen.
Laut der Prognos-Studie




